26.08.2014 | STAWAG Verbrauchermesse "Energie-Impulse 2014" gut besucht

STAWAG Verbrauchermesse "Energie-Impulse 2014" gut besucht

Die gut besuchte Innovationsmesse Energie-Impulse 2014 (23. und 24. August) auf dem Gelände der STAWAG, Aachen, bestätigt weiterhin das große Interesse an qualitativ hochwertigen Photovoltaiksystemen. Mehr als 80% unserer Messebesucher interessierten sich für die Neumontage von Solarstrom-Komplettsystemen, gefolgt von Wartungen, Reinigungen und Sanierungen von Bestands- und Fremdanlagen.

Um unser erweitertes Produkt- und Dienstleistungsportfolio entsprechend vorzustellen, hatten wir auf der diesjährigen Verbrauchermesse zusätzlich einen Messestand im Außenbereich angemietet.

In unserem Mercedes Vito-Servicemobil konnten dort Besucher live Elektrolumineszenzmessungen
an defekten Solarmodulen beobachten. Bei diesem Messverfahren werden Einzelmodule bzw. ganze Modulstrings mit einem speziellen Netzgerät rückbestromt. Aktive, nicht beschädigte Zellen bzw. ganze Module emittieren dadurch eine schwache Strahlung im nahem Infrarotbereich (NIR), die mit einer speziellen EL-Kamera aufgenommen werden kann. Dabei erscheinen wie auf einem Röntgenbild die unbeschädigten/aktiven Zellbereiche hell, inaktive oder beschädigte Zellen werden dunkel bis schwarz dargestellt. Die Aufnahmen müssen allerdings bei Dunkelheit und mit relativ langen Belichtungszeiten ohne Fremdlicht durchgeführt werden. Dazu werden von uns verschiedene Bodenstative oder aber unser 15 Meter-Hochbildstativsystem mit fernsteuerbarem Rotorkopf eingesetzt, den wir ebenfalls live vorgestellt haben.

Auf großes Interesse stieß auch unser digitales Verschattungsanalysegerät solmetric suneye mit GPS-Empfänger. Das Gerät besitzt eine integrierte 360° Kamera, und nimmt vor Ort die gegebene Verschattungssituation digital auf. Es ermöglicht somit, objektive und nachvollziehbare Einstrahlungsanalysen und Ertragsprognosen zu geplanten Dachflächen/Projekten. Mit der professionellen Branchensoftware pvsol expert können dann Ertragsprognosen des Bestandes, aber auch zukünftige Einstrahlungsveränderungen wie zum Beispiel durch Baumwuchs/Baumfällungen, Neubauten usw. simuliert werden.

Ebenso großes Interesse fand das Peakleistungs- und Kennlinienmessgerät für Photovoltaikanlagen der Firma PVE, Deutschland. Mit diesem Spezialmessgerät können wir Einzelmodule wie auch ganze Strings direkt vor Ort und unter Realbedingungen vermessen. Aufwändige Demontagen und Transporte von Modulen zur Vermessung im Prüflabor entfallen. Bei Inbetriebnahmen, Wartungen und Fehleranalysen können wir so klare Aussagen zur Anlagenqualität (Peakleistung, Serien- und Parallelwiderstand des Solargenerators/Zuleitung usw.) machen, um ggf. Gewährleistungsansprüche bei den Herstellern einzufordern.  Wir hatten mehrere defekte Module auf unserem Außenstand live vermessen, um die Abläufe und Ergebnisse vorstellen zu können.

Auf unserem Messestand im Innenbereich konnten sich interessierte Besucher über unser aktuelles Produktportfolio im Bereich der Photovoltaik informieren. Neben  Solarmodulen, Montagesystemen, Wechselrichtern, Speicher- und Homemanagementsystemen namhafter deutscher Hersteller  (Viessmann, SMA), konnte ebenfalls unser neues Solarmodulreinigungsgerät besichtigt werden.

Darüber hinaus konnten wir den gesamten Solarmodul-Messestand (12 Solarmodule x 210 Wp = 2,520 kWp Gesamtleistung) mit unserem Hochleistungsnetzteil pvServe rückwärts bestromen, um
live Rückstromthermographien an defekten Solarmodulen vorzuführen.
Dazu waren von uns 4 der 12 PV-Module im Messestand beschädigt worden, die dann im Hauptzelt mit unserer Wärmebildkamera FLIR 425 detektiert werden konnten.

Bei der Thermographie wird bekanntlich die Wärmeabstrahlung eines Solarmoduls mittels Spezialkamera in ein optisches Bild umgewandelt. Werden dabei Solarmodule bzw. einzelne Zellbereiche im Modul gegenüber ihrer Umgebung wärmer, so kann man diese auf dem Wärmebild sehr genau erkennen. 

Fließt nämlich Strom durch eine Solarzelle, einen Stecker oder ein Kabel, entsteht bedingt durch den elektr. Widerstand grundsätzlich eine geringe Verlustwärme. Ist der elektr. Widerstand an einer bestimmten Stelle größer, beispielsweise durch einen gelösten Zellverbinder, eine schlechte Lötstelle oder  einen nicht ausreichend verbundenen Steckverbinder, entsteht an dieser Stelle eine etwas höhere Temperatur. Diese kleinen Temperaturunterschiede und damit verbundenen Leistungsverluste sind deutlicher messbar als beispielsweise mit einem Kennlinienmessgerät.
Allerdings kann die Thermografie normgerecht erst ab Einstrahlungen von 400W/m² durchgeführt werden, denn nur ein ausreichend großer Strom durch die Komponenten führt zu entsprechenden Temperaturunterschieden. Um diese Messmethode wetterunabhängiger zu machen, nutzt man bei der Rückstromthermographie ein spezielles Netzteil mit einem definierten Strom, welches  rückwärts auch  in einen ganzen Solarmodulstring einspeisen kann. Dies kann tagsüber aber auch nachts erfolgen. Die Nachtmessung hat den Vorteil, dass es auf der Glasscheibe der Solarmodule zu weniger störenden Reflexionen (Wolken, Gebäudeaufbauten, Vogelkot usw.) kommt als tagsüber. Da die durch den Strom bedingte Verlustwärme von der Richtung des Stromes unabhängig ist, können wir mit dieser Methode somit warme und heiße Punkte an den Modulen oder Modulanschlussdosen, sowie an den Steckverbindern zwischen den Modulen wetter- und zeitunabhängiger lokalisieren.


 

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