10.12.2014 | 1. EL-Scan aus 15/30 Metern mit Flugroboter

1. EL-Scan aus 15/40 Metern mit Flugroboter

Seit Mai 2014 begutachten wir Photovoltaikmodule/-anlagen bei Auffälligkeiten, Fehlern, Überspannungs- und Blitzstromschäden nicht nur im klassischen IR-Bereich (Infrarot, Wärmebild), sondern erstellen im Rückbestromungsverfahren hochauflösende (JPEG + RAW) - Elektrolumineszenzaufnahmen  für Einzelmodule im Labor, oder für ganze Modulstrings im on-roof-Verfahren im nahen Infrarotbereich (NIR).

Durch dieses Messverfahren OHNE Moduldemontage, konnten wir bereits in den letzten Monaten bei konventionellen Dachbegehungen deutliche Kostenreduktionen erzielen.

 

Im Gegensatz zu üblichen Wärmebild-Aufnahmen, die einen sehr großen Interpretationsspielraum des Thermografen beinhalten, sind die EL-Aufnahmen als bildgebendes Messverfahren selbst für technische Laien direkt überprüf- und wahrnehmbar.

 

Erstmalig konnten wir, nach ca. 20 Indoor-Testflügen, in mehreren Outdoor Erprobungsflügen aus verschiedenen Flughöhen von 2m bis 30m verwertbare Video- und Einzelaufnahmen erstellen.
Die Qualität und Auflösung der Bild- und Videodaten reicht momentan noch nicht aus, um klassische Fehler auf Zellebene wie Zellbruch u.ä. eindeutig erkennen und bewerten zu können.

Dennoch konnten wir bereits feststellen, dass die El-scans mittels Flugroboter deutlich schnellere Bewertungen von Anlagen jeglicher Größenordnung möglich machen. Für Nachdokumentationen, wie z.B. fehlende oder fehlerhafte Revisionsunterlagen, Modulausfälle und grobe Auffälligkeiten reicht die momentan von uns eingesetzte Technik bereits bedingt aus.
Durch ein ferngesteuertes Zuschalten der Modulstrings während des Fluges, könnten zukünftig die Start- und Landezyklen deutlich reduziert werden.
Der bisherige Zeitaufwand und die entsprechenden Kosten für solche Anlagenüberprüfungen könnten dadurch ebenfalls gesenkt werden.

 

Um die Qualität und Auflösung des Bildmaterials weiter zu steigern, werden wir in den nächsten Monaten weitere Testflüge im Raum Aachen durchführen.

 

Eine allgemeine Aufstiegsgenehmigung der Bezirksregierung NRW für Nachtflüge bis 30 m Höhe unseres Flugroboters liegt uns bereits vor. Der Flugroboter ist mit zusätzlicher Beleuchtung für Nachteinsätze zur EL-Messung zugelassen und vorbereitet worden.

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