17.03.2015 | Sichtprobe statt Stichprobe-PV-Elektrolumineszenzaufnahmen aus der Luft

Detailaufnahme mit Flugroboter

Bei der Finanzierung und Absicherung großer Solarparks werden von den Banken in der Regel Abnahmegutachten mit umfangreichen Modulüberprüfungen der verbauten bzw. der zu verbauenden Chargen gefordert. Dazu werden je nach Finanzierungshöhe des Projektes verschiedene Modulprüfungen wie STC-Schwachlichtverhalten, PID-Test, Elektrolumineszenzaufnahmen, Isolationstest, aber auch zerstörende Messmethoden wie EVA-Vernetzungsgradanalyse oder Schältests von anerkannten Prüflaboren/Instituten wie TÜV Rheinland, PI Berlin, PV-Lab Germany usw. durchgeführt. 

Diese Prüfungen, die der Modulhersteller schon bei der Zertifizierung seiner Produkte hat durchführen lassen müssen, machen einen Verkauf oder eine Umstrukturierung bestehender Finanzierungen von Solarparks deutlich teurer.
Da eine Gesamtprüfung der Anlage nach obigen Vorgaben ökonomisch nicht darstellbar wäre, liefern diese Stichprobenprüfungen von Solarparks, trotz verfeinerter stochastischer Algorithmen, lediglich  mathematische Modellberechnungen.

Ein Thermografiescan mit Flugroboter kann hier auch nur bedingt weiterhelfen.
Selbst bei Einhaltung der benötigten Mindesteinstrahlung von 400 W/m²  liefern die Aufnahmen i.d.R. keine Aussagen zum Zellzustand wie Zellrisse, Hagelschäden, PID-Schädigungen auch in frühen Stadien.

Zukünftig könnte eine outdoor-EL-Messung  mit Flugroboter den Gesamtzustand des PV-Generators eines Solarparks erfassen, und Rückschluss auf dessen Allgemeinzustand auf Modulstringebene geben. Durch die EL- Rückbestromung der einzelnen Strings leuchten die einwandfreien Module und Zellbereiche im nahen Infrarotbereich hell/grau, defekte oder geschädigte Module und Zellbereiche emitieren in verschiedenen Grau- bis Schwarzstufen. Die  Art und Weise der Grauverläufe und -abstufungen lassen eine erste Einschätzung zur Schadenshöhe bzw. zum Schadenshergang vor Ort zu,  bzw. ermöglichen eine gezielte Labornachprüfung. Defekte bypass-Dioden, ausgefallene String- und Modulbereiche sowie fehlerhafte Modulverlegepläne können mit dieser Methode ebenso schnell und wirtschaftlich überprüft und eindeutig detektiert werden wie zukünftig Hagel- und PID-Schädigungen in verschiedenen Stadien.

 

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