06.03.2016 | Bad Staffelstein, PV-Symposium, Vorstellung aepvi-concept

Bad Staffelstein, 31. PV-Symposium, Vorstellung Aerial pv inspection concept

Im Rahmen des Vortrages (Teil-) Automatisierte Outdoor Elektrolumineszenz-Untersuchungen
von PV-Dachanlagen mit Hochstativ und Flugroboter des Fachforums Brandschutz und Wartung
von PV-Anlagen, am 08. März 2016 im Kloster Banz, Bad Staffelstein, wird Geschäftsführer Andreas
Fladung das Konzept der luftgestützten PV-Anlageninspektion - aerial pv inspection - vorstellen.

Neben den klassischen luftgestützten Verfahren Visuelle und Thermografische Inspektionen, ent-
wickelt und betreibt die Fladung Solartechnik GmbH aus Aachen seit 2014 verschiedene Elektro-
lumineszenzmessverfahren (EL) zur kosteneffizienten Überprüfung großer Solarstromkraftwerke.

Bei Dunkelheit werden EL-Gesamtvermessungen ohne Moduldemontage im Bestand durchgeführt, oder
Ergänzungsmessungen zu der vorab bei Tageslicht durchgeführten, flugrobotergestützten Thermografie-
scans angeboten.

Zum Einsatz kommen ferngesteuerte Boden- und Hochstative bis 15 m Höhe, sowie schultergestützte
Aufnahmesysteme, die Inspektionen von PV-Anlagen mittlerer Größenordnung, unabhängig von der
Montageart (Schräg-/Flachdach/ Fassade/Freiland), bis auf Modul- und Zellebene ermöglichen.
Große Freiland- und Gebäudeanlagen werden mittels Flugroboter/UAV (ferngesteuerte Flugdrohne mit
EL-Kamera) und einem automatisierten Strangbestromungssystem bei hohen Messstückzahlen auf String-
ebene untersucht. Die Kombination der verschiedenen (teil-) automatisierten Stativ-/Kran-/UAV-Systeme
ermöglicht einstrahlungsunabhängig, die Überprüfung jeglicher PV-Kraftwerkskonstellationen auch im
innerstädtischen Bereich, in Flugverbotszonen, bei Wind- und Regen.

Die sich bereits in der Entwicklung befindliche Bildauswertungssoftware der F&E-Kooperationspartner
safeTwork, Saarbrücken
und des Prüfinstitut Berlin, dürfte die Modulprüfzeiten und -kosten deutlich
reduzieren, und somit die Stichproben durch Sichtproben ablösen.

Technik

Photovoltaikmodule, die im normalen Tagbetrieb aus Sonnenlicht - Strom erzeugen, leuchten bzw.
emittieren bei Dunkelheit eine schwache Strahlung im nahen Infrarotbereich (NIR), wenn diese mit
einem speziellen Servicenetzgerät im Bestand bestromt werden.
Wie auf einem Röntgenbild werden die mit einer hochauflösenden EL-Kamera aufgenommenen unbeschädigten/aktiven Zellbereiche hell bis grau dargestellt, inaktive oder beschädigte Zellen erscheinen
dunkel bis schwarz.
Die Art und Weise der Grauverläufe und ?abstufungen, der Zellübergänge und -risse lassen eine erste Einschätzung zur Schadensherkunft und -höhe bereits vor Ort zu und/oder ermöglichen eine gezielte Modulentnahme zur Labornachprüfung.

Mit diesem bildgebenden Messverfahren können Schäden durch mechanische Belastungen wie Transport, Montage, Hagel oder Schneedruck genauso schnell und wirtschaftlich detektiert werden wie zerstörte bypass-Dioden durch Überspannung/Alterung, defekte oder hochohmige Zellverbinder, Zellbrüche- /risse sowie ausgefallene String- und Modulbereiche.

Für die eindeutige und frühzeitige Erkennung von PID-geschädigten Modulen (Potenzial-Induzierte-Degradation)
steht aktuell kein kosteneffizienteres Verfahren als die Onroof- bzw. Aerial Elektrolumineszenzprüfung zur Verfügung.

Darüber hinaus lassen sich mit dem gleichen Verfahren regenerierte PID-Anlagen sowie fehlerhafte Modulverlegepläne verifizieren oder Systemdokumentationen im Nachgang erstellen.

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