26.05.2016 | Titz 4 kWp Hagelschaden-Testanlage in Betrieb genommen

Titz 4 kWp Hagelschaden-Testanlage in Betrieb genommen

Um das Langzeitverhalten von hagel- und sturmgeschädigten Solarmodulen unter realen Freiland-
bedingungen beobachten und vermessen zu können, wurden von der Fladung Solartechnik GmbH,
Aachen insgesamt 15 beschädigte Photovoltaikmodule auf einem landwirtschaftlichen Betriebs-
gebäude in Titz, Außenbereich installiert.
Jedes Modul wurde einzeln verdrahtet und in den Anschlussraum geführt. Dort ermöglicht ein Steck-
board zukünftig komfortabel Einzelmodulvermessungen und Gesamtvermessungen über ein
Sicherheitsstecksystem.
Durch die Auswertungen sollen Softwarealgorithmen für die automatisierte Fehlersuche und
/markierung optimiert werden.
Versicherungsseitig besteht hier ein großes Interesse an ver-
wertbaren Prognosen, gerade im Zusammenhang mit unseren kostengünstigen EL-Untersuchungen
mittels Flugroboter/UAV ohne Moduldemontage im Bestand.
Neben dem Langzeit-Monitoring bietet die 4 kWp-Testanlage darüber hinaus eine optimale location
für nächtliche Test- und Trainingsflüge zur Fehlerdetektion und Weiterbildung, vor allem von
Zellrissen und -brüchen mittels UAV.

Die Hagelschaden-Testanlage besteht aus 5 Solarmodulen ENFOTON 60 E6+3BB 240F (L), die vor
2 Jahren bei einem schweren Unwetter/Sturm in Jülich von umherfliegenden Solarmodulen auf Zell-
ebene schwer mechanisch belastet/ zerstört wurden. Äußerlich war an allen 5 Modulen keine
Auffälligkeit zu erkennen gewesen. Die von uns unter Laborbedingungen durchgeführten Elektro-
lumineszenzmessungen offenbarten die extremen Zellbrüche und -risse.

Weitere 10 Solarmodule VIESSMANN Vitovolt 200 M 255JA wurden 2015 im Westerwald bei schweren
Hageleinwirkungen punktuell auf Zellebene belastet und zerstört. Äußerlich unversehrt, konnten wir
diese Schädigungen im Auftrag der Versicherung damals schon mittels Elektrolumineszenz (Hochstativ
und Spezialkamera) ohne Demontage vor Ort umfassend und eindeutig aufspüren.

Aktuell sind wir bereits in der Lage diese Schäden mittels Flugroboter / UAV aus 6/12 m
Modulabstand eindeutig zu detektieren
.

Am gleichen Standort befindet sich ebenfalls eine Testanlage mit knapp 12 kWp PID-geschädigten
Modulen. Seit 2015 testen und optimieren wir hier EL-cams, Objektive, Stative und Flug-
roboter für den Einsatz in PID-belasteten PV-Anlagen unter Realbedingungen
.

Durch den Einsatz unseres neu entwickelten aepvi switch/remote 1.o sind wir in der Lage bspw.
von Aachen aus, Vermessungen per remote (Fernsteuerung via Internet) einstrahlungs- bzw. bedarfs-
abhängig durchzuführen. Der Messeingriff in die Einzelmodule/-strings erfolgt im laufenden Anlagen-
betrieb, ohne Abschaltung der Wechselrichter. Das neuartige Remotekonzept erlaubt es zukünftig bei
großen PV-Anlagen skaliert bis zu 100 Modulstrings (1000V, 10A ) automatisiert zu vermessen, ohne
örtlich anwesend sein zu müssen. Dies erleichtert die schnelle Fehlersuche bei zeitlich begrenzt auf-
tretenden Fehlern wie z.B. Isofehlern, Kurzschlüsse usw. unter fast identischen Umgebungs-
verhältnissen aller zu vermessender Strings.
Die Möglichkeit einer ferngesteuerten und automatisierten Kennlinienmessung bzw. 0126-23 Prüfung
eröffnet darüber hinaus ganz neue Fehlerortungsalgorithmen.

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