16.06.2016 | Aachen, PID-Nachweis mittels EL-Flugroboter/UAV

PID-Nachweis mittels Elektrolumineszenz-Flugroboter/UAV 28m Flughöhe

Seit Anfang 2015 wurden von der Fladung Solartechnik GmbH im Rahmen des aerial pv inspection
Konzepts bereits  über 160 Solarkraftwerke kristalliner Zelltechnik mittels EL-Flugrobotern/UAVs 
auf PID-Sensitivitäten/Auffälligkeiten im Bestand untersucht.

In Kombination mit unserem ferngesteuerten Mess- und Bestromungssystem aepvi-switch 1.o Master/Slave
werden bis zu 100 Modulstrings (600 kWp) tagsüber vorverdrahtet und bei entsprechenden Ein-
strahlungen bereits automatisiert (IU-Kennlinienmessung) vermessen.

Während des nächtlichen Fluges werden die Strings manuell oder automatisiert zugeschaltet. Durch
wechselnde Bestromungswerte kann PID eindeutig bestimmt bzw. ausgeschlossen werden.

Immer mehr deutsche, europäische und asiatische Zell- und Modulhersteller erkennen die eindeutige
Aussagekraft der von uns gelieferten EL-Aufnahmen und Videos
der Gesamtanlage an und fordern
keine weiteren Messungen durch akkreditierte Prüfinstitute.
Die PID-Probleme sind bekannt. Es geht um Schadensbegrenzung. Die subventionierte Lieferung und
Montage von PID-Boxen stellt die schnellste und kostengünstigste Variante für die Hersteller dar.

In unserem aktuellen PID-video wird eine 48 kWp-Solarstromanlage in Viersen aus 25 m Flughöhe bei
einer Bestromung von 2 A mittels Flugroboter überprüft. Mittlere und schwere PID-Schädigungen lassen
sich bereits aus 30 bis 40 m Flughöhe bei 2 bis 3 A nachweisen.

Durch das sukzessive Zuschalten sämtlicher Strings des Solarkraftwerkes kann innerhalb kürzester Zeit
die PID-Gesamtbelastung des Kraftwerks sichtbar gemacht und bewertet werden. 
Im selben Arbeitsgang wird jedes Modul auf Funktion und Fehler wie Ausfall, hochohmige Zellverbinder,
niederohmige bypass-Dioden usw. untersucht, sowie vorliegende Modulbelegungspläne verifiziert,
bzw. können Stringpläne im Nachgang erstellt werden.

Leichte PID-Sensitivitäten benötigen Flughöhen von maximal 15 m, um bei wechselnden, niedrigen Be-
stromungsstärken von 0,5 bis 2 A bereits im live-view vor Ort die Zelleinschwärzungen/-eingrauungen
eindeutig detektieren zu können.

Die Norm IEC 62804 TS behandelt bzw. beschreibt die Prüfung von Solarmodulen auf PID-Sensitivität im
Labor. Für EL- Outdoormessung relevant ist der Hinweis, dass PID-Sensitivitäten bei geringeren
Einstrahlungen, bzw. umgekehrt bei geringeren Bestromungen auffälliger sind.

Reduzierte Bestromungswerte bis 0,1 x ISC, Kurzschlussstrom lassen somit PID-Sensitivitäten
deutlicher in EL-Aufnahmen erscheinen als die im O&M-Bereich üblichen Werte von 1-1,5 x ISC.

Die hohen Bestromungswerte ermöglichen zwar höhere Messtückzahlen im Mobil-/ Stationärlabor, da u.a. die
Belichtungszeiten reduziert werden können. PID-Sensitivitäten können dadurch jedoch übersteuert und u. U.
unbemerkt bleiben. Im besten Fall werden diese PID-Auffälligkeiten bei einer abschließenden Leistungs-
messung noch festgestellt.

Die sich bereits in Entwicklung befindliche Software zur PID - Fehlererkennung und Evaluierung mittels UAV
(Kooperation mit Prüfinstitut Berlin AG, Fa. SafeTwork GmbH, Saarbrücken) wird zukünftig die Kosten für PID-
Prüfungen deutlich senken und das Gesamtkonzept der automatisierten aerial pv inspection komplettieren.

Gerne informieren wir Sie ausführlich vom 22.-24. Juni 2016 auf der Intersolar Europe 2016 in München.

Sie finden uns in Halle A1, Stand 533.

Oder Sie besuchen unseren Vortrag auf der Intersolar Conference 2016:
The Rise of Drones and Robots: State of the Art EL Imaging in the Field Using Drones and Automated
Evaluation Software Tools for High Speed and High Precision Inspections
am 21.06.2016, 15.35 Uhr,
ICM Saal 14 C

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