Dabei nehmen Holzpellets, im Gegensatz zu Stückholz, eine besondere Stellung ein. Die zylindrischen Presslinge (Durchmesser 5-6 mm, Länge 10-25 mm) werden aus trockenem, naturbelassenem Restholz (Säge-/Hobelspäne) unter hohem Druck und ohne Zugabe chemischer Bindemittel hergestellt. Der Energiegehalt von 2 kg Pellets entspricht dabei in etwa dem von einem Liter Erdöl, bzw. 1m³ Gas. Durch ihre Form lassen sich Holzpellets gut transportieren, genau dosieren und effizient verbrennen. Zündung, Brennstoffzufuhr, Verbrennungsregelung, Wärmetauscherreinigung und Ascheaustragung usw. erfolgen unauffällig und automatisch. So ist ein Komfort möglich, der bisher nur bei Gas- oder Ölheizsystemen möglich war.
Die Lagerung der Holzpellets kann im nicht mehr benötigten Öllagerraum oder in anderen Kellerräumen erfolgen. Dazu werden die Räume entsprechend um-/ausgebaut. Alternativ können Gewebetanks im Innen-/ und Aussenbereich, in verschiedenen Grössen und Abmessungen, aufgestellt werden. Auch Erdtanks sind lieferbar, und werden ähnlich wie Regenwasserzisternen neben dem Gebäude im Erdreich versenkt.
Die Brennstoffzufuhr erfolgt entweder über störungsfreie und wartungsarme Förderschnecken/kanäle, oder über Saugzuggebläse, so dass der Lagerraum sich nicht mehr in unmittelbarer Nähe des Pelletskessels befinden muss.
Im Altbestand ist meist eine Sanierung des vorhandenen Kaminzuges notwendig. Dazu wird, in Absprache mit dem zuständigen Bezirksschonsteinfegermeister, ein Edelstahlrohr mit Reinigungsöffnungen und Zugbegrenzer eingebaut.
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