Elektrolumineszenzmessung

Seit 2014 begutachten wir Photovoltaikmodule/-anlagen bei Auffälligkeiten, Fehlern, Überspannungs- und Blitzstromschäden nicht nur im IR-Bereich (Infrarot), sondern erstellen im Rückbestromungsverfahren hochauflösende (JPEG + RAW)   Elektrolumineszenzaufnahmen (EL)  für Einzelmodule im Labor und im on-roof-Verfahren  für ganze Modulstrings im nahen Infrarotbereich (NIR).

Mit diesem bildgebenden Messverfahren können wir Schäden durch mechanische Belastung oder Hagel, zerstörte bypass-Dioden durch Gewitter/Überspannung, sowie defekte oder hochohmige Zellverbinder, Zellbrüche- /risse detektieren. Auch die mittlerweile häufiger diagnostizierte Potenzial-Induzierte-Degradation (PID) lässt sich mit der EL-Messung eindeutig nachweisen.

War man bisher von der Annahme ausgegangen, dass solche Messungen nur in abgedunkelten Laboratorien mit sehr teuren Spezial-EL-Kameras durchgeführt werden können, sind mittlerweile praxiserprobte Messverfahren auf dem Markt, die eine Vermessung vor Ort OHNE Moduldemontage ermöglichen. Die Aufnahmen müssen allerdings bei Dunkelheit und mit relativ langen Belichtungszeiten durchgeführt werden. Hierfür setzen wir bisher unsere Stative/Hochstative ein. Seit 2015 setzen wir dieses Messverfahren in Kombination mit unserem Flugroboter für Schnellscans mit geringeren Belichtungszeiten und entsprechend gröberer Auflösung auf Modulebene ein.

Bei EL-Messung werden von uns Einzelmodule oder ganze Modulstrings mit einem Servicenetzgerät  bei Dunkelheit rückbestromt. Aktive, nicht beschädigte Zellen bzw. ganze Module emittierten dadurch eine schwache Strahlung im nahem Infrarotbereich (NIR), die mit einer speziellen EL-Kamera aufgenommen werden. Dabei erscheinen wie auf einem Röntgenbild die unbeschädigten/aktiven Zellbereiche hell, inaktive oder beschädigte Zellen werden dunkel bis schwarz dargestellt. Die Form und der Verlauf der Zellbrüche und folglich der verschiedenen Grauabstufungen in den Aufnahmen lassen bereits vor Ort schon erste Einschätzungen zum Schadenshergang zu.
Da die Outdoor Elektrolumineszenzmessung bisher kein zertifiziertes Messverfahren darstellt, sollte vor Beauftragung geklärt werden, ob diese Messmethode von der zuständigen Versicherung anerkannt wird. Wegen der deutlichen Kostenersparnis gegenüber der gängigen Alternative (Moduldemontage mit Mobil-/Laborvermessung), erleben wir versicherungsseitig jedoch eine sehr große Akzeptanz.
Für Privatpersonen, Versicherungen und Gerichte erarbeiten wir aussagekräftige Berichte und Gutachten im Streit- und Beweissicherungsverfahren, entwickeln Reparatur- und Sanierungspläne für Bestands- und Altanlagen und optimieren Neuanlagen.
Neben 2 NIR-verifizierten CANON-Systemkamera EOS-M und der CANON-DSLR EOS 1100-NIR, verfügen wir mit der umgebauten EOS 5D MII über eine NIR-Vollformat-Kamera mit Fernsteueroptionen.
Die 5D-Mark II-NIR (21 Megapixel) punktet in allen Bereichen mit optionaler Fernsteuerbarkeit über die Canon-Software EOS-Utility 2, und ISO-Werten von bis zu 25600. Der Vollformatsensor lässt auch bei geringerer ISO-Einstellung eine deutlich höhere Differenzierung der Graustufen im automatisierten, digitalen Auswertverfahren zu. Zum Einsatz kommen spezielle Industrieobjektive und verifizierte EL-CANON-Objektive. Geplant ist die digitale Bilddaten-Auswertung der EL-Messung zur Einsparung der Leistungsvermessung mittels flashing vor Ort oder im Labor.

 

 

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