Reinigung von Photovoltaikanlagen

Verschmutzungen jeder Art reduzieren allmählich den Energieertrag von Solar- und Photovoltaik-Anlagen. Ergebnisse mehrerer wissenschaftlicher Langzeitstudien des Fachbereichs Elektro- und Kommunikationstechnik der Berner Fachhochschule Technik und Informatik in Burgdorf/Schweiz, sowie Erfahrungen des Europäischen Verbands für Solar- und Photovoltaikreinigung e.V. (EVSP) zeigen, dass sich der Solarstromertrag einer PV-Anlage durch die natürliche Umweltverschmutzung erheblich verringern kann. Hersteller der Anlagen heben stets die Selbstreinigungseffekte durch Wind, Regen und Schnee bei entsprechender Neigung des Panels in den Vordergrund. Tatsächlich reicht dieser Selbstreinigungseffekt häufig nicht aus. Eine spezielle Reinigung ist notwendig, da Wind und Regenwasser nur einen Teil der Verschmutzungen abspülen, dabei aber wiederum neue Partikel auftragen.

Verschmutzungen haben wirtschaftliche Folgen!

Für die Verschmutzungen der Photovoltaik- und Solar-Anlagen gibt es viele Ursachen. Die Bandbreite reicht von Staub durch Verkehr, Bahn, Industrie, Landwirtschaft, Ruß oder fettige Küchenabluft in Restaurants über Pollen- und Kalkablagerungen, Flechten, Algen, Moose bis zu Insekten und Vogelkot.

Nach zwei bis drei Jahren kann die Verschmutzung bereits einen Leistungsverlust von 3 % bis 14 % und teils noch mehr verursachen, wie Prof. Dr. Heinrich Häberlin vom Fachbereich Elektro- und Kommunikationstechnik der Berner Fachhochschule in seinen Studien belegt. Darum ist die Reinigung von Solar- und Photovoltaik-Anlagen in regelmäßigen Abständen wirtschaftlich sinnvoll. Sie erhält den Wert der Investition und minimiert Ertragseinbußen.

Fazit 

Der Leistungs- und Ertragsverlust bei leichter und mittlerer Oberflächenverschmutzung liegt durchschnittlich zwischen 8 und 16 %. Immer mehr Betreiber und Investoren stellen fest, dass die Reinigung von Solarmodulen notwendig ist, um Leistung und Ertrag zu erhalten. Die Verunreinigung der Moduloberfläche baut sich durch organische und anorganische Einflüsse schleichend aber progressiv auf und kann langfristig sogar durch Glasverätzungen den Austausch von Modulen nötig machen. Professionelle Reinigungsverfahren mit entmineralisiertem Wasser bieten sich als umweltverträgliche und kostengünstige Lösung an. Stabile Stromerträge und Profitsteigerungen sind dafür gute kaufmännische Motive.

Quelle:
www.industrieanzeiger.de

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