Solare Schwimmbaderwärmung

Vor der Installation eines solaren Schwimmbadsystems, sollten Maßnahmen zur Reduktion der Wärmeverluste über die Wasseroberfläche ergriffen werden, z.B. durch den Einsatz von schwimmenden wärmedämmenden Kunststoffmatten in ungenutzten Zeiten.

Hallenbäder werden ganzjährig genutzt und bedürfen im gesamten Jahresverlauf einer Zusatzbeheizung durch (konventionelle) Energieträger. Bei der Realisation solarbeheizter Schwimmbäder wird auf bewährte  Techniken der Trinkwassererwärmung zurückgegriffen. Statt einem/oder neben einem  Trinkwasserspeicher, wird ein schwimmbadwassertauglicher Edelstahlwärmetauscher eingesetzt, der die Energie des Solarkreises auf das Schwimmbadwasser überträgt. Es entstehen so Kombisysteme die der  Trinkwasser-, Schwimmbadwasser- und ggf. Heizwassererwärmung dienen. So können die solaren Energiespitzen des Sommers, ebenso wie die niedrigen Temperaturen (<= 40 °C)  sinnvoll genutzt werden.

Freibäder werden in der Regel nur in den Sommermonaten betrieben, einer Zeit in der ein großes Einstrahlungspotenzial zur Verfügung steht und Energieangebot und ?nachfrage zeitlich übereinstimmen. Ideal um eine konventionelle Schwimmbadbeheizung (Öl, Gas) ganz oder teilweise auf Solarenergie umzustellen. Hier ist das Schwimmbeckenwasser Wärmeträger und Speicher zugleich. Dazu werden ungedämmte, schwarze, chlor- und UV- beständige Kunststoffabsorbermatten auf  Dächern und Gebäuden befestigt, und bei einer vorhandenen Temperaturdifferenz  zwischen Absorber und Becken, mit dem Schwimmbeckenwasser direkt durchströmt. Bei kleineren Anlagen kann die vorhandene Filterpumpe benutzt werden.

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